Bei diesem Fliegerle handelt es sich um einen ARF-Bausatz von Simprop/Seagull. Es ist hier die kleinere Version der Sparrow Hawk mit 1600 mm Spannweite. Vom Werk aus sollte das Fliegerle dann wie auf dem kleinen Bild gelb aussehen. Da mir aber das Gelb nicht so gut gefiel, war für mich klar, dass da was modifiziert werden musste. Die Gelbe Folie am Rumpf wurde entfernt und durch eine schwarzen Bügelfolie ersetzt. Die schwarze Kennung am Rumpf wurde vor dem Aufkleben in Silber angespritzt.
Was macht man, wenn man ein ARF-Fliegerle kauft?? Man richtet sich nach den Antriebsempfehlungen des Herstellers. In diesem Fall sollte ein Aussenläufer der 300Gramm Klasse in Verbindung mit einem 5s Lipo verwendet werden. Einen neuen Turnigy AerodriveXp SK 42-60 hatte ich gerade arbeitslos rumliegen, also gleich mal eingebaut. Dazu einen 5s 5000 mAh Lipo rein und Flieger zusammengebaut.
Die Ernüchterung folgte auf dem Fuß.... Schwerpunkt viel zu weit hinten. 300Gramm Zusatzgewicht ganz vorn brachten den Schwerpunkt an die richtige Stelle.
Was tun? Ich bin immer versucht, Blei als Ballast zu meiden. Wenn schon Gewicht benötigt wird, dann in Form eines stärkeren Motors und mehr/größeren Energiepaketen.
Also hab ich den Motor der früher in meiner Decathlon gewerkelt hat (ähnlich AXI 4130), in Verbindung mit 6s Lipos verwendet.
Diese Kombi bringt mit einer 14x7er APC-E Latte 4Kg Schub bei ca. 50A Strom. Also ausreichend Kraft für die Sparrow Hawk. Trotz der höheren "Nutzlast" musste ich vorn noch ca. 100 Gramm Blei einbauen.
(von Rolf M.).
| Daten: |
|---|
| Spannweite: 1,6m |
| Gewicht: 4kg |
| Motor: ähnlich AXI 4130 |
| Akku: 6s Lipo |
| Prop: APC-E 14x7 |
Nachdem meine GeeBee ihr zu kurzes Leben infolge eines Tragflächenverbinderbruchs während einer Rolle ausgehaucht hatte, brauchte der dort verbaute 15ccm ASP Viertakter eine neue Aufgabe.
Die Modellfliegerei wäre um viele attraktive Modelle ärmer, hätte es nicht das „Goldene Zeitalter der Luftrennen“ gegeben. Darunter versteht man grob gesehen den Zeitraum zwischen den beiden Weltkriegen, in dem zum Einen arbeitslos gewordene Militärpiloten, als auch flugbegeisterte junge Enthusiasten neue Herausforderungen suchten und sich bei „Airshows“ und „Airraces“ abenteuerliche Kämpfe lieferten.
Ursprünglich sollten es 2,44m Spannweite mit zwei DLA 32 und ARF werden.
Nicht nur im Sommer bei Wohlfühltemparaturen sondern auch im Winter bei Minusgraden sind manche hartgesottene Piloten unseres Vereins (hier Wolfi K. und Wolfi H.) nicht nur im heimischen Bastelkeller sondern auch am Flugplatz zu finden. Die beiden Modelle sind zwei fast identische Joss Stick mit ca. 170 cm Spannweite und ausreichender Motorisierung. Für den Winterbetrieb wurden sie mit Ski anstelle der Räder ausgerüstet.